Stützpunktsystem

Das Stützpunktsystem des Deutschen Olympischen Sportbundes besteht aus Olympiastützpunkten und Bundesstützpunkten.

Olympiastützpunkte

Olympiastützpunkte sind Betreuungs- und Serviceeinrichtungen für Bundeskaderathletinnen und -athleten sowie deren Trainerinnen und Trainer, bei freien Kapazitäten auch für Landeskader.

Ihre Hauptaufgabe liegt in der Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen komplexen sportmedizinischen, physiotherapeutischen, trainings- und bewegungswissenschaftlichen, sozialen, psychologischen und ernährungswissenschaftlichen Betreuung, insbesondere für die Olympiavorbereitung des TopTeams im täglichen Training bzw. bei zentralen Maßnahmen der Spitzenverbände. Hinzu kommt die regionale sportarten-übergreifende Koordination und Steuerung der Leistungssportentwicklung in den Schwerpunktsportarten.

Die Webseiten zu den einzelnen Olympiastützpunkten finden Sie hier:

Olympiastützpunkt Thüringen

Olympiastützpunkt Berlin

Olympiastützpunkt Rheinland Pfalz/Saarland

Olympiastützpunkt Hessen

Olympiastützpunkt Westfalen

Olympiastützpunkt Rheinland

Olympiastützpunkt Bayern

Olympiastützpunkt Rhein-Ruhr

Olympiastützpunkt Rhein-Neckar

Olympiastützpunkt Leipzig

Olympiastützpunkt Brandenburg

Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald

Olympiastützpunkt Stuttgart

Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein

Olympiastützpunkt Chemnitz/Dresden

Olympiastützpunkt Mecklenburg-Vorpommern

Olympiastützpunkt Niedersachsen

Olympiastützpunkt Sachsen-Anhalt

Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim

Bundesstützpunkte/Bundesstützpunkte-Nachwuchs

An den Bundesstützpunkten-Nachwuchs und an den Bundesstützpunkten wird im täglichen Trainingsprozess die Leistungssportkonzeption des Spitzenverbandes umgesetzt. Sie sind gekennzeichnet durch optimale Rahmenbedingungen, zu betreuende Athlet/innen in leistungsstarken Trainingsgruppen und hochqualifiziertes, hauptamtliches Trainerpersonal. Die Standorte der Bundesstützpunkte-Nachwuchs und Bundesstützpunkte sind in der Regel die Dienstorte der Bundestrainer/innen und der Trainer/innen am OSP.

An Bundesstützpunkten-Nachwuchs und Bundesstützpunkten arbeiten die Partner Verein, Landesfachverband und Spitzenverband eng und zielorientiert zusammen. Bundesstützpunkte-Nachwuchs und Bundesstützpunkte stellen Trainingsstätten für das Hochleistungstraining in entsprechender Ausstattung und in zeitlich notwendigem Umfang zur Verfügung. An Bundesstützpunkten-Nachwuchs und Bundesstützpunkten ist ein tägliches lokales, ein regelmäßiges regionales und/oder zentrales Training von A- bis D/C-Kaderathlet/innen möglich.

Schwerpunktsportarten

Die Anerkennung der Bundesstützpunkte-Nachwuchs und Bundesstützpunkte geht mit der Benennung der Schwerpunktsportarten eines Bundeslandes durch den DOSB einher. Die Kriterien sind im DOSB-Stützpunktkonzept festgelegt. Schwerpunktsportarten werden durch das jeweilige Bundesland zur Nachwuchsentwicklung besonders gefördert. In Sportarten ohne Bundesstützpunktsystem kann in Absprache mit dem DOSB eine sportartspezifische Förderstruktur im Sinne einer Schwerpunktsportart entwickelt werden.

Die Festlegung der Schwerpunktsportarten erfolgt auf Grundlage folgender Kriterien:

  • Ergebnisse und Festlegungen aus den Zielvereinbarungen zwischen DOSB und Spitzenverband,
  • leistungssportlicher Strukturplan des Spitzenverbandes,
  • stabile Nachwuchsentwicklung am Standort,
  • Stützpunktstrukturen auf Landesebene,
  • adäquater Trainerstab (Bund/Land/Olympiastützpunkt/Verein),
  • leistungssporttreibende Vereine,
  • Anbindung an bestehende Eliteschulen des Sports und/oder universitäre Verbundsysteme, 
  • Entwicklung bzw. Fortschreibung des Regionalkonzepts.

Die Anerkennung als Schwerpunktsportart ist grundsätzlich Voraussetzung für die Förderung im Rahmen der Trainingsstätten, der OSP-Trainermischfinanzierung sowie der Häuser der Athleten. Über die abschließende Festlegung der abgestimmten Schwerpunktsportarten werden alle Partner und das BMI durch den DOSB informiert

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