Sportstätten

Die Sportentwicklung in Deutschland steht zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor vielfältigen Herausforderungen. Der demographische Wandel, Werteveränderungen, schulpolitische Entwicklungen, die Krise der öffentlichen Finanzen und weitere gesellschaftspolitische Entwicklungen fordern den Sport und seine Akteure heraus, eröffnen aber auch neue Gestaltungsmöglichkeiten. In diesem Zusammenhang tritt eine der zentralen Grundlagen und Ressourcen des Sports, die Sportstätte, zunehmend in den Vordergrund politischer und fachlicher Diskussionen.

Sport ist ohne geeignete Räume nicht denkbar. Der wettkampfgebundene Sport benötigt auf allen Ebenen weitgehend genormte und z.T. spezialisierte Freiflächen, Anlagen und Hallen. Für den wettkampfungebundenen Sport sind diese Sporträume ebenfalls nutzbar. Zunehmend sind auch multifunktionale und qualitativ hochwertige Räume – ob gedeckt (indoor) oder ungedeckt (outdoor) – gefragt. Sporträume bilden daher eine der wichtigsten Ressourcen der Sport- und damit vor allem der Vereins- und Mitgliederentwicklung. Deren Quantität und Qualität limitieren diese Entwicklung zugleich. Umgekehrt können Sporträume auch Katalysatoren der Sportentwicklung sein und eine zeitgemäße Vereinsentwicklung fördern.

Aktuelles

DOSB-Fachforum "Sportstätten, Umwelt, Stadtentwicklung" 2017

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"Bäderallianz Deutschland“ fordert nachhaltige Bäderlandschaft

In einem Memorandum hat die "Bäderalllianz" an Entscheider der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik appelliert, die dringend erforderliche, nachhaltige Weiterentwicklung der deutschen Bäderlandschaft zu gewährleisten.

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Bund fördert Sportstätten

Das Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen" unterstützt Städte und Gemeinden deutschlandweit, die nötigen Voraussetzungen zu schaffen, um Sport-, Jugend- und Kultureinrichtungen vor Ort zu zukunftsfähigen Begegnungsstätten zu machen. Eine eigene Homepage informiert über das (derzeit abgeschlossene) Förderprogramm und die Projekte: www.sport-jugend-kultur.de/home

DFB legt überarbeitetes Kompendium zum Sportplatzbau vor

Der DFB informiert in seinem völlig neu gestalteten und aktualisierten 350 Seiten-Kompendiums Vereine, Kommunen, Planer und Architekten über Planung, Bau, Betrieb und Pflege von Sportanlagen:

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"Sportstättenförderung durch die EU"

Auf europäischer Ebene existiert eine Vielzahl von Förderprogrammen, seit 2014 auch ein spezifisches Sportprogramm unter dem Programm Erasmus+. Für die Renovierung oder den Neubau von Sportstätten gibt es allerdings kein dediziertes Programm, das heißt, dass keines der EU-Förderprogramme die Sportstättenförderung explizit als eines seiner Ziele ausweist. Erasmus+ fördert im Sportbereich nur transnationale Partnerschaften und nicht-kommerzielle Sportveranstaltungen.

Hier finden Sie den Bericht des EOC EU-Büro.

Lärmschutz - Die neue SALVO ist am 09. September 2017 in Kraft getreten

Am 9. September ist die im Frühjahr beschlossene Reform der SALVO in Kraft getreten.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

„Ohne Sporträume kein Sport“

Andreas Klages, stellvertretender Geschäftsbereichsleiter Sportentwicklung und Ressortleiter Breitensport, Sporträume beim DOSB, gibt im Interview einen Überblick über die infrastrukturellen Themen des Jahres 2017. Dieses Interview ist ein Auszug aus dem Magazin Stadionwelt INSIDE (Ausgabe 01/2017, Februar).

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