Auszeichnungen und Preise

Titelbild für Auszeichnungen und Preise

Der Deutsche Olympische Sportbund und die Deutsche Sportjugend zeichnen als Dachorganisationen des Sports in Deutschland sowohl Einzelpersonen als auch Vereine, Institutionen und Organisationen mit den unterschiedlichsten Preisen für besondere Verdienste aus. Dazu gehören unter anderem die DOSB-Ehrenmedaille, die DOSB-Ehrennadel, der DOSB-Ethik-Preis sowie der dsj-Zukunftspreis oder der Deutsche Schulsportpreis.

DOSB-Ehrenmedaille

Der DOSB verleiht die Ehrenmedaille an Persönlichkeiten oder Organisationen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Medien und weiteren gesellschaftlichen Bereichen, die sich herausragende Verdienste um die Förderung und Entwicklung des Sports erworben haben. Sie wurde von dem berühmten Künstler Markus Lüpertz gestaltet.

2016: Joachim Gauck, Bundespräsident

2015: Initiative "Feuer und Flamme für Hamburg"

2012: Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde von München und Oberbayern

2011: Christian Wulff, Bundespräsident a.D.

2010: Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a.D. (1984 - 1994)

2009: Wolfgang Schäuble, Bundesfinanzminister, ehemaliger Bundesinnenminister (2005 - 2009) und (1989 - 1991)

2008: Horst Köhler, Bundespräsident a.D.

DOSB-Ehrennadel

Der DOSB verleiht die Ehrennadel an Persönlichkeiten oder Organisationen aus dem organisierten Sport, die sich innerhalb oder außerhalb des DOSB besondere Verdienste um die Förderung und Entwicklung des Sports erworben haben. Sie wurde 2009 erstmals vergeben.

2017: Herbert Bastian, Marion Caspers-Merk, Gunter H. Fahrion, Klaus Schmidt, Harro Strucksberg, Thomas Weikert, Winfried Wiencek, Michael Vesper

2016: Claudia Bokel, Josef Fendt, Gabriele Freytag, Dieter Prenzel, Gerd Heinze, Karl-Heinz Kerst, Wolfgang Remer, Dieter Schmidt-Volkmar, Gordon Rapp (11.5.2016), Axel Achten (22.11.2016)

2015: Sigrid Berner, Sylvia Nowack, Franz Allert, Prof. Udo Hanke, Heinz Janalik, Prof. Dietrich Kurz, Prof. Dr. Rolf Wallenhorst, Günter Ploß, Volker Monnerjahn, Prof. Dr. Helmut Digel, Dr. Klaus Schormann

2014: Christian Breuer,Gernot Mittler, Karl Weinmann, Dr. Klaus Wilkens, Gerd Meyer, Erika Dienstl

2013: Eberhard Werner, Regina Halmich, Dr. Hans-Georg Moldenhauer

2012: Hanns Michael Hölz, Werner von Moltke

2011: Hannelore Ratzeburg, Barbara Aff, Marion Rohdewald, Norbert Skowronek, Eberhard Gienger

2010: Ellen Wessinghage, Meike Evers, Gerd Bücker, Günter Deister, Prof. Dr. med. Wilfried Kindermann, Dr. Peter Lenhart

2009: Rosi Mittermaier-Neureuther, Hans Wilhelm Gäb, Hermann Haak, Erwin Lauterwasser, Peter Hanisch, Klaus Witte

Preis Pro Ehrenamt

PRO EHRENAMT ist die Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes  für Personen und Institutionen, die das Ehrenamt im Sport unterstützen. Seit 2000 wird er jährlich an Persönlichkeiten zum Beispiel aus Politik, Wirtschaft und Medien verliehen, die sich vorbildlich für das Ehrenamt im Sport einsetzen und günstige Rahmenbedingungen für die Ehrenamtlichen schaffen.

2017: Alexander Otto (Unternehmer und Mäzen)

2016: Aydan Özoguz (Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration)

2015: Deutscher Lotto- und Totoblock

2014: Uwe Fröhlich (Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken)

2013: Hannelore Kraft (Ministerpräsidentin des Landes NRW) und Dr. Peter Terwiesch (Vorstandsvorsitzender ABB Deutschland)

2012: Heinrich Haasis (ehemaliger Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes)

2011: Markus Schächter (Intendant des Zweiten Deutschen Fernsehens)

2010: Volker Bouffier (Hessischer Ministerpräsident)

2009: Fritz Schramma (ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Köln)

2008: Roman Bonnaire (Sportchef SR), Ursula von der Leyen (Bundesfamilienministerin), Wolfgang Spelthahn (Landrat Kreis Düren), Thomas Sigi (VW Baunatal)

2007: Theo Zellner (Landrat Kreis Cham), Dieter Hebel (GEK), Hans-Peter Seubert (Darmstädter Echo), Peer Steinbrück (Bundesfinanzminister)

2006: Uwe Schünemann (Sportminister Niedersachsen), Roland Mach (Europa-Park), Erhard Mumme (Frankfurter Neue Presse), Dr. Michael Bürsch (Mdb), Zweites Deutsches Fernsehen

Frühere Preisträger

DOSB-Wissenschaftspreis

Mit dem DOSB-Wissenschaftspreis zeichnet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) alle zwei Jahre herausragende sportwissenschaftliche Qualifikationsarbeiten aus. Damit setzt der DOSB die Tradition des Carl-Diem-Wettbewerbs fort, den der Deutsche Sportbund seit 1953 durchgeführt hat.

2015/2016: Stefanie Hüttermann (Sporthochschule Köln) und Marcel Reinold (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)

2013/2014: Thomas Heinen (Stiftung Universität Hildesheim) und Katja Senkel (Universität des Saarlandes)

2011/2012: Prof. Dr. Stefan Schneider ( Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft der Sporthochschule Köln)

2009/2010: Dr. Claudia Pawlenka und Dr. Jürgen Scharhag

2008: Dr. Kai Reinhart (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)

2006: Prof. Dr. Nils Neuber (Ruhr Universität Bochum)

Preis "Trainer/Trainerin des Jahres"

Der Preis „Trainer/Trainerin des Jahres“ wurde im Rahmen der Traineroffensive des DOSB kreiert, mit dem Ziel, den Stellenwert des Trainerberufs zu erhöhen und die Arbeit des engsten Partners der Athletinnen und Athleten im Bereich des Sports aus dem Schattendasein zu holen und ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken.

2016: Reiner Kießler (Kanurennsport)

2015: Justus Wolf (Ski alpin, Deutscher Behindertensportverband)

2014: Norbert Loch (Rodeln)

2013: Silvia Neid (Fußball) und Hermann Weinbuch (Nordische Kombination)

2012: Ralf Holtmeyer (Rudern) und Hans Melzer (Reiten, Vielseitigkeit)

2011: Markus Weise (Hockey)

2010: Uwe Müßiggang (Biathlon)

2009: Kim Raisner (Moderner Fünfkampf)

2008: Rolf-Dieter Amend (Kanu)

2007: Heiner Brand (Handball)

2006: Raimund Bethge (Bob)

Hochschule des Spitzensports

Die duale Karriere von Sportlerinnen und Sportlern, also die Möglichkeit Spitzensport, Schule, Ausbildung und Beruf miteinander zu vereinbaren, ist eine zentrale Voraussetzung für Erfolge im Hochleistungssport. Dies gilt in besonderer Weise für alle Studierenden unter den Spitzenathleten. Zu ihrer Unterstützung leisten verschiedene Akteure einen wichtigen Beitrag, nicht zuletzt die Hochschulen. Auf eine Verbesserung der Bedingungen einer dualen Karriere zielt auch die Auszeichnung „Hochschule des Spitzensports“.

2010: Verbund von acht Berliner Hochschulen
2009: Verwaltungsfachhochschule Wiesbaden
2008: Fachhochschule Ansbach
2007: Technische Fachhochschule Berlin

Eliteschulen des Sports

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) zeichnet jährlich eine oder mehrere Eliteschulen des Sports mit dem Titel "Eliteschule des Jahres" aus. Er honoriert die Schule mit den erfolgreichsten Ergebnissen in der Förderung der Nachwuchssportler.

Zum Hintergrund und zu den Preisträgern

Gleichstellungspreis

In Anbetracht der hohen gesellschaftlichen Bedeutung der Geschlechtergleichstellung im Sport sieht es die Frauen-Vollversammlung des DOSB als ihre spezielle Aufgabe an, herausragende Leistungen und Verdienste um die Herstellung der Chancengleichheit von Frauen und Männern im Sport, in einem Verein, in einem Verband, in der Wissenschaft, im Journalismus oder in anderen gesellschaftlichen Bereichen auszuzeichnen. Der Gleichstellungspreis des DOSB wird jährlich bei der Frauen-Vollversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes in zwei Kategorien verliehen: Kandidatin aus Sport, Politik, Wissenschaft oder Medien ; Nachwuchspreis an eine Kandidatin bis 27 Jahre.

2017: Sabrina Steffens und Annemarie Besold

2016: Ulla Koch und Ghazal Seilsepour (Nachwuchspreisträgerin)

2015: Bianca Schreiber-Rietig und Magdalena Schnurr (Nachwuchspreisträgerin)

2014: Ulla Schmidt

2013: Angelika Büter und Markus Reiter

2012: ESV Lok Erfurt, Ingelore Rosenkötter, Lisa Monnerjahn (Nachwuchspreisträgerin)

2011: Heida Benecke und Bärbel Fischer (Nachwuchspreisträgerin)

2010: Larissa Markus und Ece Bas (Nachwuchspreisträgerin)

2009: Astrid Markmann und Kornelia Wolfertz (Nachwuchspreisträgerin)

2008: Marlis Gebbing und Annika Breuer (Nachwuchspreisträgerin)

2007: Ulrike Seifert und Jana Förster (Nachwuchspreisträgerin)

2005: Ingrid Thomsen

2004: Ilse Bechthold

2003: Dr. Friederike Damm

Deutscher Schulsportpreis

Der Deutsche Schulsportpreis der Deutschen Sportjugend (dsj) zeichnet beispielhafte Konzepte des Schulsports aus, die sich bereits über einen längeren Zeitraum in der Praxis bewährt haben. Es werden ein 1., ein 2., ein 3. Preis und ein Sonderpreis vergeben. Der Deutsche Schulsportpreis wird künftig  im jährlichen Wechsel mit dem Zukunftspreis der dsj verliehen.

2013/14: Ernst-Moritz-Arndt Gymnasium Osnabrück

2011/12: Hans-Tilkowski-Schule, städt. erweiterte Ganztagshauptschule in Herne

2009/10: Grundschule und den Turnverein 1890 e.V. im Wiesbadener Stadtteil Breckenheim

2007/08: Rudolf Koch-Schule, Gymnasium der Stadt Offenbach am Main

2006/07: Staatliche Handelsschule mit Wirtschaftsgymnasium Gropiusring in Hamburg

Fair Play Preis des Deutschen Sports

Der DOSB und der Verband Deutscher Sportjournalisten vergeben jährlich den Fair Play Preis des Deutschen Sports. Der Preis soll das Bewusstsein für die große Bedeutung von Toleranz und Fair Play im Sport und darüber hinaus schärfen. Fair Play ist ein abstrakter Begriff, der am besten über konkrete Beispiele vermittelt werden kann. Vorbilder helfen insbesondere Kindern und Jugendlichen, die Grundwerte des Sports zu erlernen. Der Fair Play Preis würdigt daher Einzelpersonen, Gruppen (z.B. Mannschaften oder Fangemeinschaften) oder auch Initiativen, die durch ihre Aktionen oder ihr Engagement ein deutliches Zeichen für Fair Play im Sport gesetzt haben. Das Vorschlagsformular sowie weitere Informationen rund um den Fair Play Preis des Deutschen Sports finden Sie unter www.fairplaypreis.de

2016: Gewinner des "Fair Play Preis des Deutschen Sports" sind der Trainer des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt Niko Kovac und das Aktionsbündnis "Rio bewegt.Uns.".

2015: Gewinner des "Fair Play Preis des Deutschen Sports" sind die Übungsleiterin Leonie Remfort und die Damenmannschaft des Tauziehclubs Allgäu-Power Zell.

2014: Gewinner des "Fair Play Preis des Deutschen Sports" sind der Rapper Martin Rietsch und Türkspor Mosbach.

2013: Gewinner des "Fair Play Preis des Deutschen Sports" sind Leichtathletik-Kampfrichter Andrej Schukow, Fotograf Kai Pfaffenbach und der VfB Oldisleben

2012: Gewinner des "Fair Play Preis des Deutschen Sports" sind das Ruder-Duo Charlotte Arand und Barbara Karches, Tischtennis-Paralympics-Sieger Jochen Wollmert sowie der Verein fairplayer.

2011: Gewinner des "Fair Play Preis des Deutschen Sports" sind Fußball-Profi Gerald Asamoah, Paralympics-Siegerin Katrin Green, Ehrenamtlerin Heike Schmidt und der Deutsche Frisbeesport-Verband.

DOSB-Ethik-Preis

Der Deutsche Olympische Sportbund zeichnet mit dem DOSB-Ethikpreis alle zwei Jahre, erstmals 2010, eine Persönlichkeit oder eine Gruppe aus, die sich in besonderer Weise um die Förderung der ethischen Werte im Sport verdient gemacht hat. Angesichts der vielfältigen Herausforderungen, unter denen sich der Sport heute bewähren muss, werden bei der Vergabe des DOSB-Ethikpreises insbesondere gewürdigt:

  • Verdienste im Bereich der Werteerziehung,
  • soziales und ökologisches Engagement,
  • Fairness und moralische Integrität.

Der DOSB-Ethikpreis wird in Kontinuität zur Ludwig-Wolker-Plakette verliehen, die an einen der bedeutendsten Repräsentanten der kirchlichen Sportbewegung erinnerte.

Preisträger

2016: Prof. Dr. Gerhard Treutlein (Dokumentation)

2014: Transparency International Deutschland (Dokumentation)

2012: Prof. Dr. Gunter A. Pilz

2010: Prof. Dr. Hans Lenk

dsj-Zukunftspreis

Die Deutsche Sportjugend (dsj) möchte die Zusammenarbeit zwischen Sportvereinen und Kindertagesstätten für die Bereitstellung passender Spiel-, Sport- und Bewegungsangebote für Kinder stärker fördern und schreibt den vierten Zukunftspreis für 2011 unter dem Motto "Sportvereine und Kitas Hand in Hand" aus. Der Zukunftspreis wird im jährlichen Wechsel mit dem Deutschen Schulsportpreis der dsj verliehen.

2017: SV Viktoria 1908 Koslar, Judo-Club Kim-Chi Wiesbaden, Sportgemeinschaft Filderstadt

2015: Preisträger sind Sportvereine, die Bewegungsangebote anbieten für Kinder bis etwa 12 Jahre, sowohl mit als auch ohne Behinderung.

2013: wurde der dsj-Zukunftspreis ausgesetzt.

2011: Preisträger sind Sportvereine, die vorbildliche Kooperationen mit Kindertagesstätten eigegangen sind.

2009: Preisträger sind Sportvereine, die eine aktive Rolle als Bildungsakteur im kommunalen Netzwerk einnehmen.

2008: Preisträger sind Vereine, die mehr Bewegung für Kinder, Förderung zukunftsorientierter, kindgerechter Projekte mit Vorbildcharakter realisieren.

2007: Preisträger sind Vereine, die als starke Lobby Kindern zu ihren Bewegungsrechten verhelfen.

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